Das Nichtraucher Schutz Gesetz

 

Rauchen gefährdet die Gesundheit und führt in vielen Fällen sogar zum Tod – soviel steht schon einmal fest. Dieser Punkt sollte den meisten Menschen auch bekannt sein, egal, ob es sich um Raucher oder um Nichtraucher handelt.

Genau hierbei liegt allerdings der entscheidende Knackpunkt, der immer wieder für Diskussionen sorgt und deshalb in der jüngsten Vergangenheit sehr stark verhandelt wurde. Während der Raucher auf eigenes Risiko raucht und weiß, dass er sich damit einen Schaden zufügen kann, hat der Nichtraucher, der auch als Passiv-Raucher bezeichnet wird, kaum eine Chance, zu entscheiden, ob er einen Schaden in Kauf nehmen möchte oder nicht.

 

 

In der Vergangenheit war es so, dass Passiv-Raucher nur sehr geringe Möglichkeiten hatten, sich gegen die Raucher zur Wehr zu setzen. In Diskotheken, Restaurants und vielen anderen Einrichtungen, vor allem auch in öffentlichen Gebäuden, durfte geraucht werden, was das Zeug hält. Diese Zeiten sind allerdings ein für alle Male vorbei.

Es wurde ein Nichtraucherschutzgesetz verabschiedet, welches genau regelt, wo und unter welchen Voraussetzungen geraucht werden darf und wo nicht. Einzelheiten hierzu blieben in der Regel dem jeweiligen Bundesland vorbehalten. So darf in vielen Bundesländern nur noch unter verschärften Regelungen geraucht werden. Beispielsweise wurde per Gesetz festgehalten, dass ein Restaurant in einen Raucher- und in einen Nichtraucherbereich unterteilt sein muss. Gleiches gilt auch für Kantinen oder Diskotheken. Die Regelung sieht vor, dass für die Raucher ein abgeschlossener Raum zur Verfügung gestellt werden muss, um die Nichtraucher nicht zu gefährden.

Zudem wurde festgelegt, dass das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, beispielsweise Behörden oder auch Schulen nicht mehr gestattet ist. Viele Schulen ergriffen weiterhin die Chance, ein generelles Rauchverbot, auch auf dem Schulhof, auszusprechen, an das sich selbstverständlich nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer zu halten haben. Viele Unternehmen haben sich ebenfalls dazu bereit erklärt, ein generelles Rauchverbot in geschlossenen Räumen anzuordnen.

All diese Regelungen sollen dass verwirklichen, was vorbildlicherweise zumindest in einigen deutschen Haushalten schon der Fall war: Nichtraucher sollen nicht gefährdet werden. Vor allem Kinder, die sich nicht wehren können, sollen eine Chance bekommen, gesund und munter aufzuwachsen. So sind viele Eltern bereits seit langer Zeit bereit, in ihren Wohnräumen auf das Rauchen zu verzichten. Leider gibt es weiterhin auch viele, die nicht aus Liebe zu ihren Angehörigen dazu beitragen, dass diese gesund bleiben.

Dieses Nichtraucherschutzgesetz hat in einigen, wenn auch nicht vielen Fällen, dafür gesorgt, dass ein paar Menschen das Rauchen aufgegeben haben. Häufig spielt hier vor allem die Bequemlichkeit eine Rolle, sich zum Rauchen nach Draußen begeben zu müssen. Die Motivationen, das Rauchen zu beenden, sind allerdings sehr verschieden.

Seit Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes werden immer wieder Änderungen daran vorgenommen und weitere Konsequenzen gezogen, um die nicht rauchende Bevölkerung nicht zu gefährden.

Zusammenfassung:

 

Durch das Nichtraucherschutzgesetz wird unter anderem geregelt, in welchen Bereichen des öffentlichen Lebens geraucht werden darf und in welchen nicht. Es wurde beschlossen, um Passiv-Raucher zu schützen.